Inge Tress: Bio aus Überzeugung, Gastronomie als Lebensaufgabe

Shownotes

Wie wird aus einer angehenden Landwirtin eine überzeugte Bio-Gastronomin? Wie gelingt es, nach einem schweren Verlust gemeinsam mit vier Söhnen ein Familienunternehmen weiterzuführen? Und wie bleibt zwischen Verantwortung und neuen Ideen Zeit für das eigene Leben?

Außerdem geht es um

  • Die Rubrik „Blitzschnell“: Gaststätte oder Hotel, Küche oder Service, Stammtisch oder Seminar – und Inge Tress’ persönliche Vorlieben.
  • Ihre Herkunft aus dem oberschwäbischen Bechingen, den Berufswunsch Landwirtin und das Missverständnis um die Zahl 80, die nicht Hektar, sondern 80 Sitzplätze bedeuteten.
  • Ihre Ausbildung zur Gesundheitsberaterin bereits im Jahr 1983 und den frühen Einsatz für vegetarische Vollwertküche – trotz Widerständen gegen Vollkornspätzle und den Verzicht auf süße Getränke.
  • Die Demeter-Tradition der Familie seit 1950 und die Bio-Zertifizierung des Hotel-Restaurants Rose im Jahr 2002.
  • Den Alltag zwischen Küche, Landwirtschaft und vier Kindern sowie die Unterstützung durch ihre Schwiegereltern.
  • Die Erkrankung und den Tod ihres Mannes Johannes, die anschließende Neuordnung des Betriebs und die Kraft, die sie aus ihrem Glauben schöpft.
  • Die beruflichen Wege der Söhne Daniel, Simon, Christian und Dominik und ihre unterschiedlichen Verantwortungsbereiche im Familienunternehmen.
  • Die Vielfalt der Familienbetriebe: von der „Rose“ und das Sterne-Restaurant „1950“ über die Ausflugsgasstätte an der Wimsener Höhle und „Heimatküche“ bis zu Catering, Schulverpflegung und den Bio-Lebensmitteln der Tress-Brüder.
  • Die Michelin-Auszeichnung des Bio-Restaurants „1950“, Simons Leidenschaft für die Sterneküche und die gemeinsame Freude der Familie.
  • Die Rubrik „Gefährliches Albwissen“, ihr Engagement bei den DEHOGA-Unternehmerfrauen und die Bedeutung von Austausch, Netzwerken und einem klaren gastronomischen Profil.
  • Ihren heutigen Arbeitsalltag als „Feuerwehrfrau“ im Unternehmen, regelmäßige Auszeiten und das Laufen als Möglichkeit, Gedanken zu sortieren.
  • Ihre elf Enkelkinder, den Blick auf die nächste Generation und die „Alb-Halbsätze“ zu Heimat, Ernährungsbildung und familiärem Zusammenhalt.

Gäste:

Inge Tress, Bio-Gastronomin, Gastgeberin und Mutter der „Tress-Brüder“.

Moderation:

Iris Goldack, Reutlinger General-Anzeiger / Magazin Alblust

Walter Knittel, Donaubergland Tourismus GmbH / Schwäbische Alb Tourismus

Redaktionelle Mitwirkung: Claudia List, Magazin Alblust

Links:

Schwäbische Alb Tourismusverband: https://www.schwaebischealb.de

Magazin Alblust: https://www.alblust.de

Donaubergland Tourismus: https://www.donaubergland.de

Aufnahme und Bearbeitung: Martin Schmidt, https://www.audiospezialist.de

BIO-Gasthof Heimatküche, Bechingen: https://tressbrueder.de/bio-gasthof-heimatkueche

BIO-Hotel Rose, Hayingen-Ehestetten: https://tressbrueder.de/bio-restaurant-rose

BIO-Fine-Dining-Restaurant 1050: https://tressbrueder.de/bio-fine-dining-restaurant-1950

BIO-Gasthof Friedrichshöhle (Wimsener Höhle): https://tressbrueder.de/bio-gasthof-friedrichshoehle

Transkript anzeigen

00:00:08: Sag bloß, der Schwäbische Alp-Podcast.

00:00:17: Das Magazin

00:00:18: Alplost und schwäbischer Alptourismus.

00:00:20: nehmen Sie mit

00:00:21: auf eine Reise über

00:00:22: die Alpe.

00:00:25: Herzlich willkommen bei Sag bloS dem Schwäbsche Alp Podcast!

00:00:29: Im Studio begrüßen sie zwei Moderatoren.

00:00:32: ich bin Iris Goldack vom Röcklinger Generalanzeiger und im Magazin alblust und bei mir ist

00:00:37: ... Walter Knittel von Dona Berglant für den Schwäbeschalptourismus.

00:00:41: Einmal mehr nehmen wir Sie, liebe Hörerinnen und Liebehörer mit in unsere Heimat die Schwäbische Alp Walter.

00:00:49: Unser heutiger Gast ist Ingetress!

00:00:52: Mehr hat auf der schwäbischen Alb nicht schon mal was von der Familie Dress gehört – von den vielen Aktivitäten von Simon Dress, dem Bio-Sternekoch, von Daniel Dress mit der Wimsener Höhle, von Interessebrüdern und ohne Inge gäbe es das alles nicht.

00:01:12: Deswegen haben wir sie eingeladen, sie ist die Mutter der

00:01:14: Kompanie.".

00:01:17: Wir klären die familiäre Erfolgsgeschichte in dieser Folge und wie sie das selber alles bewältigt?

00:01:24: Hallo Inge!

00:01:25: Hallo!

00:01:26: Hallo InGE!

00:01:27: Schön dass ihr da seid auf!

00:01:28: Gernt!

00:01:30: Inge unsere erste Frage zum Einstieg ist ja immer bist du älblerin oder reichschmackte

00:01:36: also Ich bereikschmeckte.

00:01:38: Ich komme aus Oberschwaben, aus Bechingen.

00:01:41: Das ist Tor-Oberschwabens und habe dann vor siebenundvierzig Jahren auf die Alp geheiratet.

00:01:47: Bin also eigentlich keine Elblerin.

00:01:50: Ja im Grunde schon!

00:01:54: Sie hat draufgemacht jetzt inzwischen ja ne?

00:01:58: Ganz zu Beginn starten wir mit unserer Rubrik Blitzschnell.

00:02:02: Dazu haben wir für dich ein paar Wortpaare und da geht es immer so, um entweder oder – und das läuft im Wechsel mit dem Walter.

00:02:09: Bist du bereit?

00:02:10: Ja!

00:02:11: Gaststätte oder Hotel

00:02:13: Beides

00:02:15: Küche oder Service

00:02:17: Küche und Service.

00:02:19: Nein, nein, du musst dich schon entscheiden!

00:02:21: Neu ich bin gerne Gastgeberin und Koch für mein Leben gar

00:02:25: allzu

00:02:25: gut.

00:02:26: Lass mal durchgehen.

00:02:27: Stammtisch oder Seminar?

00:02:29: Stammtsch ganz klar.

00:02:31: da erfährt man was.

00:02:33: Unternehmerinnen oder Unternehmerfrauen?

00:02:37: Unternehmer Frauen

00:02:39: Vegetarische Gemüse-Maltaschen oder Zwiebelrösterade

00:02:44: Gemüse-Moltasche ist eigentlich schon meine ab und russbrote, zwischendurch auch ganz gut.

00:02:50: Vorspeise oder Dessert?

00:02:52: Vorspeisse!

00:02:53: Und Weißwein oder Rotwein?

00:02:55: Weiß wein.

00:02:57: Wunderbar!

00:02:58: Dann starten wir mit dir ins Gespräch mit einem Blick zurück um zu verstehen was heute ist.

00:03:04: Fangen wir damit an.

00:03:05: Welche beruflichen Träume hattest du als Teenager, als ganz junge Frau?

00:03:11: Und war das in deiner Familie so, dass du selber entscheiden durftest?

00:03:16: Ja!

00:03:16: Als Teenager wollte ich einfach eine richtig große Bäuerin werden – Landwirtin.

00:03:21: Ich bin Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft.

00:03:24: Ich kann Hennemetzka Kartoffelsalat machen und Reißverschluss einähen.

00:03:30: Das habe ich gelernt als Hauswirtschaftlerin und dann meine Meisterprüfung gemacht, als Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft.

00:03:37: Und so wollte ich eine richtig große Bauernheirate...

00:03:41: Ja wie kommt man denn im Hauptweg?

00:03:42: Wie kommt ein ins Gasgewirr bei deiner

00:03:44: Menge?

00:03:45: Weil mein Mann hat immer von Achtzig gesprochen!

00:03:48: Ich habe mal geteckt da es waren aber Sitzplätze und so bin ich nach Ehe-Städte gekommen.

00:03:54: Wie jetzt du hast denkt Achtzig Hektar

00:03:56: und er hat Sitzplatz gemäut.

00:03:59: Sehr gut, gefällt mir.

00:04:00: Ich muss noch ein Sternchenvermerk machen.

00:04:02: Übersetzung Henne Metzger.

00:04:04: Liebe Hörer, liebe Hörerschlachten!

00:04:12: Du hast dich in jungen Jahren zur Gesundheitsberaterin nach Dr.

00:04:16: Brucka ausbilden lassen.

00:04:17: mit welchem Ziel?

00:04:19: Weil ich einfach Eine gesunde Ernährung wollte ich mir.

00:04:22: Ich hatte da Gäste, wo sie gesund auch gelebt haben und durch die bin ich einfach zur Dr.

00:04:27: Brugger in unserer vegetarischen Vollwertküche gekommen.

00:04:30: Wann war das mit der Ausbildung?

00:04:32: Ich habe meine Ausbildung aus dem Jahr threehundachtzig gemacht.

00:04:36: In Leinstein beim Dr.Brugger.

00:04:38: Das war der Vollwertpapst!

00:04:40: Warst du da deiner Zeit voraus?

00:04:42: Ja... Weit voraus, heutzutage ist das natürlich in ganz klar.

00:04:47: Wir sind dort zwanzig, fünf oder zwanziger Vorausgewässer.

00:04:50: Aber auch unser Motto ist nur wer gegen den Strom schimpft kommt an die Quelle.

00:04:55: Ja, seid ihr dann aber nicht in der Zeit noch als Körnlefräser beschimpft worden?

00:04:59: Richtig!

00:05:01: Wie hält man das aus?

00:05:03: Schwierig muss ich ganz klar sagen, aber ich wollte einfach jetzt raden mit zurückdrehen.

00:05:08: Das war dann einfach meine Philosophie.

00:05:10: Ich war so geimpft von der vegetarischen Vollwertkost und von der gesunden Ernährung, dass das für mich ... ich wollte auch gut in die Welt bekehren.

00:05:20: Aber muss man denn die Gäste umerziehen oder?

00:05:23: Wir hatten natürlich die vom Ort.

00:05:26: Der Musikverein kommt nach der Probe Kola-Wolzer.

00:05:29: Wie gibt's sie mir?

00:05:30: Spezi!

00:05:33: Hatte ich das Schussnimmel gehört?

00:05:35: Das war dann einfach die Aussage und es war eine ganz, ganz schwierige Zeit.

00:05:39: Und wir sind heute noch... Also mein Mann hat mir da unheimlich bestalkt, dass ein Inge mir das schaffe.

00:05:47: Und jetzt fahren wir die Ernte ein!

00:05:49: Und du warst zu der Zeit schon verheiratet.

00:05:51: oder

00:05:51: wirst

00:05:51: du deinen Mann Johannes Kennegrand?

00:05:53: Es war ja dann offensichtlich Überraschung für dich

00:05:55: mit den Achtzig an einen neunsehbziger Neck heiratet.

00:05:59: Mit neunzehn.

00:06:00: Und wie gesagt, das war dann auch ein bisschen eine kurze Geschichte.

00:06:06: Wir haben uns nicht so lange gekannt und so ist es beschwanger gewesen.

00:06:09: Meine Mutter hat gesagt in unserem katholischen Haus gibt's keine ledige Kinder.

00:06:13: also da nehmst du den jetzt und fertig!

00:06:16: Großartig!

00:06:17: Dein Johannes kam ja aus der Landwirtschaft.

00:06:20: Ja?

00:06:20: Und sein Vater, der ebenfalls Johannes hieß hatte sich nineteenhundertfünfzig für landwirtschaftlichen Anbau in demeter Qualität entschieden.

00:06:29: Welche Erinnerungen hast du daran?

00:06:32: Ja, also mein Schwiegervater war in der Kriegsgefangenschaft in Frankreich.

00:06:36: Wir haben jetzt aktuell mit dieser Familie wieder Kontakt, wo eurer Buch über biologisch dynamische Landwirtschaft, über Rudolf Steinergläser hat und ist dann zurückgekommen.

00:06:46: Und wir haben also forty-fünf schon zurückgekommen und wir haben dann neunzehntundfünfzig die Demeteranerkennung bekommen.

00:06:55: sein Ziel aus den Mut auch in dieser Zeit, wo die konventionelle Landwirtschaft so nach oben gespringt ist.

00:07:03: Wo jeder doch einfach Düngemittel hat und man hat sich ja gesehen nach Ertrag und noch Getreide und nach dem ganzen Zeug.

00:07:11: Und also für ihn war es eine ganz arg schwierige Zeit.

00:07:16: Du hast dann mit deinem Mann das Bierhotel Restaurant Rose Inn Heiningen Die Städte aufgebaut.

00:07:22: Richtig,

00:07:23: wir haben uns in dem Jahr zwei Tausend Zwei hat man uns zertifizieren lassen.

00:07:28: als erstes Bio-Hotel und Biorestaurant Baden-Württemberg.

00:07:32: Und das war auch noch ein ganz wichtiger Schritt.

00:07:34: Uns war dann klar hier ist jetzt hundert Prozent Bio es gibt nichts anderes.

00:07:40: Da war das noch recht schwierig da die Produkte herzukriegen.

00:07:44: mittlerweile Bio ganz normal.

00:07:47: Das heißt

00:07:47: auch eure Lieferante musst du dir ja schon mal umstellen, oder?

00:07:49: Richtig

00:07:50: und die Aussucher!

00:07:53: Es blieb nicht beim Biohotel Rose doch es war ja auch schon vorher.

00:07:56: was da das Wurzhaus deiner Eltern eben in Bechingen.

00:08:01: Wie wuchs euer Unternehmen?

00:08:02: und wie hast Du das alles bewältigt?

00:08:05: und dabei noch vier Söhne großgezogen?

00:08:08: Ja, ich habe sehr gute Schwegeräldern gehabt.

00:08:10: Speziell meine Schwiegermutter war natürlich mit mir in der Küche was manchmal auch nicht ganz einfach war.

00:08:16: Ganz klar!

00:08:17: Ich habe gesagt jetzt lasst doch mal uns die Sohre Kudler mit einem Vollkornmehl machen.

00:08:22: Das geht gar nicht.

00:08:23: hat sie gesagt, das haben wir noch nie gemacht und mein Schwiegervater hat auch sehr viel an den Kindern getan.

00:08:28: also da habe ich dann auch immer auch Frauen gehabt.

00:08:31: es hat schon perfekt funktioniert muss ich sagen.

00:08:34: Sicher im Nachhinein denkt man auch wenn du Mittag Feldgemüse gehabt, dann haben Kocher und nach der Küche schön auf zwei, drei Stunden zum Gelberüberhacker gegangen bist mit den Frauen.

00:08:45: Und abends wieder in die Wirtschaft und in die Küche.

00:08:48: Es war schon eine Herausforderung.

00:08:50: aber ja es ist einfach Klaufer und man hat Erfolg und Freude gibt.

00:08:55: Und dann kommt der Tag an dem nichts mehr ist wie es mal war?

00:09:00: Genau mein Mann hat die Diagnose Krebs.

00:09:05: Und das war dann auch ganz schwierig.

00:09:08: Zudem, dass er sich gegen die konventionelle Medizin entschieden hat für den Naturhalbverfahren entschieden hat, war sehr schwierig Ja aber man konnte ihn einfach nicht mehr umstimmen.

00:09:20: Es war einfach seine Welt.

00:09:22: Er musste sich doch noch operieren lassen, er musste doch noch Chemo machen Ja, er ist dann in dem Jahr zwei Tausend acht zu Hause Also eigentlich Gut verstorben, so muss ich euch was sagen.

00:09:37: Und das war eine ganz schwierige Zeit, muss ich klar sagen.

00:09:40: Im Nachhinein denk ich immer Gott wirst du eigentlich alles auf die Reihe kriegen?

00:09:44: Das ist die Frage, die ich an dich habe.

00:09:47: Wie stark warst du zu der Zeit im Geschäft eingebunden.

00:09:50: und wie alt waren eure Buben, eure Fähigungs?

00:09:54: Die Buben waren zwischen achtzehn und fünfundzwanzig.

00:09:58: Da ist der Daniel, dann Heimkummer von der Hotelfachschule.

00:10:01: Wo mein Mann ist, da ist Simon heimgekommen und ich habe von der Küche in der Service gewechselt was auch nicht ganz einfach war.

00:10:08: Mein Schwiegermutter war ja auch noch da.

00:10:12: also es war schon eine holprige Zeit so muss ich einfach aussagen bis die Jungs danach alle ihren Weg gefunden haben wo jeder seinen Platz geht hat.

00:10:22: Darf ich mal fragen wer oder vielleicht was hatte der meiste Kulver denn tot?

00:10:27: Deines Mannes zu verkraften?

00:10:28: Ich lebe sehr stark im Glauben.

00:10:30: Und ich kriege unheimlich viel Kraft von oben und ich krieg immer noch die Kraft vom Meinemann, wo mir Eufach sagt Inge bisher her und nicht weiter und jetzt und überhaupt.

00:10:43: Aber hat es dann auch mal Momente gegeben, wo man darüber nachdenkt hat was ganz anders zu machen in der Phase?

00:10:49: Das war immer Gastronomie, Gast ... Ich liebe Gäste und bin gerne Gastgeberin!

00:10:55: kommen wir zu den Söhnen und zu dir und zur Eurer Zusammenarbeit.

00:11:00: Und bevor wir eben über die Söhne sprechen, habe ich eine Anekdote von Simon.

00:11:04: der wird in der Familie auch mal als Außenminister bezeichnet.

00:11:08: In der Alplustreportage Der echte Geschmack Ausgabe vier zwanzig fünfundzwanzig sagte er Zu Hause gab es nur Dinkel und alles wurde mit Honig gesüßt.

00:11:20: Als Kind fand er das nicht so toll, und hätte gern manchmal normale Eltern gehabt – doch heute ist der dafür dankbar und die anderen drei vermutlich auch!

00:11:30: Genau, das stimmt.

00:11:32: Ist das so?

00:11:32: Das ist so.

00:11:34: Und wenn die irgendwo beim Kindergeburtstag und so Eingliederwörter sind, das war natürlich die erste, wo sie hier über der Kuchen und über die Süßigkeit hergestürzt

00:11:42: hat.

00:11:43: Zuckerschock!

00:11:43: Weil es das daheim nicht gäber hat.

00:11:46: Meine Kinder haben in den ersten Jahren keinen Zucker bekommen.

00:11:50: In der Rose gab's nur Vollkornspätzle und die Sahagäbe.

00:11:54: War seinerzeit ein richtig großes Fragezeichen?

00:11:59: Dann haben wir kein Cola, kein Phantarmere ... weil da Zucker drin ist.

00:12:05: Also meine Kinder haben immer gesagt, warum haben wir keine normalen Mama?

00:12:10: Aber es ist was blieber und Daniel ist ja der älteste Sohn, Simon der zweit ältesten.

00:12:15: dann kommen Christian und Dominik erzählen mal unseren Hörerinnen hören doch wie sie den Weg in die Gastronomie und inzwischen auch in die Lebensmittelbranche gefunden haben.

00:12:26: Also der Daniel, klar.

00:12:28: Der wollte mir eigentlich nie als Koch mein Mann und ich.

00:12:31: Und er ist dann einfach mal gekommen und hat gesagt, er wird Koch.

00:12:34: Aha!

00:12:34: Weil er war sonst auch sogar ein Gastgeber und hat ein Service und so mitgeholfen.

00:12:39: Er hatte eine Ausbildung gemacht in der Krone in Schnittshause und ist dann auch in einer etlichen anderen Häuser noch gewesen... hat dann in Heidelberg, die in der Hotelfachschule seine Frau kennengelernt.

00:12:51: Wo auch Köchin- und Restaurantfachfrau ist.

00:12:54: Und diese sind jetzt mittlerweile, als dieses Jahr, glaube ich, zwanzig Jahre verheiratet.

00:13:00: Ich habe eine jahrzwanzigjährige Tochter gleich mit drei Kindern.

00:13:05: Das funktioniert.

00:13:06: Die Stefanie, meine Schwiegertochter unterstützt mich oder uns, unterstützt alles sehr in der Gastronomie.

00:13:13: Wie stand der Simon dazu gekommen?

00:13:15: Der Simon, für den war das schon immer klar.

00:13:17: Er wird Koch!

00:13:18: Da hat mein Mann und ich bei Nacht oft gebacken und gesagt, hey guck mal was ihr jetzt gerade noch kocht habt.

00:13:23: Probierert es wenn der irgendwo heimgekommen ist.

00:13:26: Der war schon immer Koch mit Laidenschaft.

00:13:30: Hat dann auch eine Zierschwarte ein Jahr in Altöttingen einer Hotelfachschule Und das war richtig strenge Schule.

00:13:37: Das hat ihm auch gut gemacht, das hat ihn auch geprägt.

00:13:40: Und dann hat er in vier Jahreszeiten am Schluchsen sehr Ausbildung gemacht, hat auch etliche andere Laufwege gemacht und wo mein Mann gestorben ist, ist er dann halb gekommen.

00:13:51: Dann war zwei Küche aber die anderen beiden wären dann auch Küche?

00:13:55: Ja

00:13:55: neu das wäre schluck besser

00:13:57: der Christian!

00:13:59: Der Christian hat eigentlich mit Kochen nie was zum Hut getest.

00:14:03: Immer mein Schwiegervater war Geschäftsführer von der Reichweißentbank, Rechner seiner Zeit hat das geheißen und er war immer gern mit dem Opa oder Dominik Arm im Opa auf der Bank Und irgendwie ist der Armee immer auch unterstützt im Büro, wo man einfach noch viel kleiner war und hat da immer die Löhne gemacht.

00:14:21: Und er war klar, Christian du bist Steuerberater!

00:14:24: Und das hat er dann auch gemacht.

00:14:25: Er hatte eine sehr strenge Ausbildung gehabt in Reutlingen bei Herrn Reiser.

00:14:30: Der hat ihn ganz gewaltig ranknommen aber das hat ihn prägt.

00:14:35: Und Dominic war auf der Kreisbachkasse, hat auf den Kreisbadkasse der Finanzfachwirt gemacht?

00:14:42: Und ich einfach habe mit dem System manchmal nämlich ganz klargekommen und hat dann gesagt, und dann haben wir begonnen.

00:14:49: Mit den Zuppen, wo wir unsere Kochschule seinerzeit hinterbaut haben.

00:14:53: Dann hat der Daniel und Simon so ein bisschen selber Handling vermarktet und dann ist der Dominik uns halt lass mich doch auch da im Einsteigen.

00:15:03: Ich würde das gerne aufbauen und so ist dann einfach das ganze Treißlebensmittel aufgebaut worden.

00:15:09: Und wie sieht dann die Rolle Verteilung aus?

00:15:10: Ist Chef mal abgesehen von dir, oder?

00:15:14: Jeder ist in seinem Bereich.

00:15:16: Der Daniel ist verantwortlich für Wimpfse und Skytaring.

00:15:20: Auch unser neuestes Baby für Darmstadt für den Al-Natura Campus ist er verantwortlig!

00:15:27: Der Simon ist für alles was mit Kochen zu tun hat und hat der Hut auf den Friedrichshafen.

00:15:33: Der Christian natürlich alles, was mit Zahlen und diese Geschichte unter.

00:15:37: Dominik ist verantwortlich für Gauingen, für den Dresd-Lebensmittelbereich.

00:15:43: Also blickst du eigentlich selber nur durch?

00:15:45: Was alles zu euch

00:15:46: gehört?!

00:15:47: Das sowieso, weil ich unterschreib nicht so viel weiß.

00:15:51: Übersetzt hast du noch den Durchblick was alles zu euch gehört?

00:15:55: Ich zähl mal auf!

00:15:56: Also Bihotel-Restaurant Rose die ehemalige Kochschule und Showküche das ist heute des neunzehnhundertfünfzig Feindining Sterne.

00:16:08: Dann haben wir Gasthof Friedrichshöhle mit Wimsener Höhle, Ausflugsziel und der Wimsener Mühle als Kulturstätte- und Festlocation.

00:16:19: Dann Schloss Ehrenfeld in der Nachbarschaft da ist die Remise, die ihr als Eventlocation betreibt.

00:16:28: dann die Heimatküche deiner älterlicher Betrieb in Riedlingbechingen Das Restaurant, du hast Friedrichshafen genannt.

00:16:35: Das Restaurant im Zeppelin-Museum Catering.

00:16:38: und eben seit einiger Zeit auch bekocht ihr Schulen?

00:16:42: Es gibt noch Schulküche... Genau!

00:16:44: Und jetzt kommen wir noch zu den Tresbrüdern.

00:16:47: also die Lebensmittelproduktion des neuesten Stand hier jetzt noch nicht mal drin Allnatura Campus.

00:16:53: Ja schon

00:16:53: alles erwähnt schon.

00:16:54: oder kommt es dann noch mehr?

00:16:55: Ich glaube das war's.

00:16:56: Also es

00:16:57: reucht.

00:16:58: Ich bin auch froh dass ich Luft holen kann.

00:16:59: wirklich jetzt mal so.

00:17:01: ja Da kann man schon von einem Dress Imperium sprechen.

00:17:06: Laufen alle Betriebe und Bereiche gleich gut?

00:17:09: Oder subventioniert man da auch mal eine Quere oder so?

00:17:12: Ganz klar, die Suppen haben im Sommer eher ein bisschen ein Loch natürlich.

00:17:17: Da ist die Gastronomie wieder stärker und im Winter ist gerade umgekehrt.

00:17:21: aber in allem sind wir sehr zufrieden.

00:17:25: So jetzt habt ihr bei der In-der-Lebensmittelproduktion und bei den Suppen wie du sagst Das nennt sich Dressbrüder.

00:17:32: Wo ist da die Mutter?

00:17:33: Ja, das war dann auch für meine Kinder... Für meine Jungs war es eine ganz schwierige Sache wo sie einfach... Dress gibt's auch die Nudeln.

00:17:44: Genau!

00:17:45: Rose kann einfach ein Verbraucher wohl unsere Suppen kauft nichts anfangen.

00:17:51: Und dann sind die einfach auf die Dressbrüder kommen, aber für die haben da schon leicht schnauft.

00:17:58: wie sagen wir das der Mama?

00:18:00: Dass sie eigentlich gar nicht mehr dabei ist!

00:18:04: Aber ich bin einfach schon im fortgeschrittenen Renten alt und muss ja aussagen... Wir haben doch Erfolg.

00:18:12: Muss ich überall mein Kopf vorne dröhnen?

00:18:15: Es ist alles gut, so wie es ist!

00:18:17: Und ich freue mich für meine Jungs, dass sie einfach auch alle vier mit ihrer Frau so extrem stark

00:18:23: zusammenhaltet.".

00:18:25: Jetzt ist das ja Podcast und nicht Fernsehen – und wenn du deinen Alter ins Spiel bringst fortgeschrittenes Rentenalter, willst du genau

00:18:31: werden?!

00:18:32: Wie alt bist du?

00:18:33: Sechsundsechzig.

00:18:35: Das Fine Dining-Restaurant in den letzten Jahren ist schon länger... oder war schon länger mit einem grünen Michelin Stern ausgezeichnet.

00:18:43: Im Vorjahr kam dann der als echter Michelin-Stern, bezeichnete zu und den habt ihr die Jahr zwanzig sechsundzwanzig erneut verliehen bekommen.

00:18:54: Was war das für dich?

00:18:56: Für einen Moment kannst du dich erinnern, als ihr den Verliehen bekommen habt.

00:18:59: Freilich!

00:19:00: Ich kann mich da sehr gut erinneren.

00:19:02: Wir sind daheim alle bei einander gesessen.

00:19:04: Der Simon war in Hamburg oben und hat ihn da empfangen.

00:19:08: Wir haben es geahnt aber nicht gewusst... Und wir haben dann Köln verfreutet und haben auch was Gutes drungen.

00:19:19: Ist das denn nicht eine große Herausforderung in heutiger Zeit mit Sterneküche?

00:19:23: Ja Aber im Simon seine Welt ist es.

00:19:27: Da brennt der Simon dafür und das ist seine Welt, da kannst du den auch nicht bloggen.

00:19:34: Wo misst Du denn überall mit selbst mit?

00:19:36: Und wie viele Stunden am Tag schaffst Du?

00:19:38: Das ist unterschiedlich!

00:19:41: Mein Tag beginnt zwischen sieben und halb acht.

00:19:44: Ich gucke nach Hause, gehe ins Büro.

00:19:47: Je nachdem bin ich verantwortlich für die Heimatküche oder die Feuerwehr.

00:19:53: Ich bin morgen in Friedrichshafen, mache ein Mittwochbank.

00:19:56: Ja es ist ... ich habe einen vollen Arbeitstag.

00:20:00: Aber seit ein paar Jahren, seit zwei drei Jahren ist das meine Jungs auch alle klar und das sage ich denen immer wieder deutlich dass ich jeden Monat zwei bis drei Tage abhaue und da bin ich weg und fertig.

00:20:13: Sehr gut!

00:20:14: Sehr gut.

00:20:15: Das

00:20:15: ist auch wichtig.

00:20:17: Man schaut Batterie wieder laden.

00:20:20: Wir haben eine Rubrik.

00:20:21: die nennt sich gefährliches Alpwissen.

00:20:25: Und wir sind gespannt, ob du das beantworten kannst.

00:20:29: Inge, weißt du wie viele Sterne Restaurants gibt es auf der Schwäbischen Alpe?

00:20:33: Zwei!

00:20:34: Der Windhösel und mehr.

00:20:35: Es gibt mittlerweile mehr wenn man die Alpen weiterzählt... Also ja

00:20:38: genau ich bin jetzt im Kreis Heutlingen gewesen.

00:20:42: Ja bestimmt erwartet so da wird mal fünf auf jeden Fall.

00:20:46: Fünf-Six.

00:20:46: Ja sind mittlerweile neun wenn man jetzt Tutlinge selbst noch dazu zählt.

00:20:52: Da muss sie an ihren zwei, drei Tagen mal die anderen Sternerestaurant abwandern.

00:20:58: Und dich durchessen!

00:21:00: Traumhafte Auslußziele, außergewöhnliche Menschen,

00:21:03: herrliche Fotos und tolle Restauranttipps.

00:21:06: Lesen Sie Alp Lust das Magazin über die Schwäbische Alb jetzt im Handel und

00:21:10: im Abo.

00:21:12: Lust auf einen Kurz-Trip?

00:21:14: Rauf auf's Rad rein in die Wanderschuhe.

00:21:17: Die Schwäbische

00:21:18: Alp überrascht mit Albtraufkante, Wacholdeheiten

00:21:21: und Streuobstwiesen.

00:21:23: Zwischen Felsen und Höhen warten

00:21:25: Glücksmomente.

00:21:26: Findet deine Autorauszeit auf schwäbischeralp.de.

00:21:32: Ganz persönlich geht's um dich jetzt Inge!

00:21:34: Du bist Vorsitzende der Unternehmerfrauen, der Kreistelle Reutlingen-Typing des Dehoga.

00:21:40: Warum machst du das?

00:21:41: Und was möchtest du damit erreichen?

00:21:44: Was mir einfach auch wichtig ist und was ich ganz klasse finde, dass wir Frauen erstens sind mit dem Motor von so vielen Gastronomiebetrieben.

00:21:52: Wenn die Frau nicht funktioniert, dann ist es manchmal sehr schwierig.

00:21:56: Und zweite ist ein tolles Miteinander, was mir einfach in der Gastronomie mittlerweile hat.

00:22:03: Sei es bei den Frauen, sei es auch an der Kreisstelle

00:22:05: usw.,

00:22:06: früher war das ein richtiges Konkurrenzdenken und das hat sich total gewandelt!

00:22:11: Man freut sich wenn der Kollege kommt, wenn man zu einem Kollegen geht, man macht Austausch, man sagt du ich mache das so wie wir machen.

00:22:18: Das ist für mich einfach schön weil ich habe das von meinen Eltern her ganz anders gelernt Vor fünfzig Jahren, oh Gott!

00:22:28: Bloß nicht zu den anderen gehen.

00:22:30: Und was ist dein Ziel als Vorsitzende?

00:22:34: Als Vorsitzender von die Unternehmerfrauen, dass wir Frauen auf einen Weitblick kriegen, dass mir sicher die jetzigen jungen Frauen bei uns bei der Unternehmer-Frauen sind, die wissen wo es lang geht... Aber wenn ich dann denke, früher war das einfach anders.

00:22:50: Und wir möchten ein gutes Miteinander haben und eine gute Mitarbeiterführung haben.

00:22:55: Wir möchten über den Tellerrand rausgucken.

00:22:58: Immer wieder organisieren wir Ausflüge und so Sachen, dass man Trendtours macht durch andere Städte.

00:23:05: Was ist eigentlich gerade angesagt?

00:23:07: Ja mit Schweinebraten als Spätzle kommen mir immer weiter.

00:23:12: Wir müssen halt einfach offen sein!

00:23:14: Man trifft dich ja auch auf der Einschläge gegen ein Messer wie auf dem CMT oder in der Gastra als interessierte Besucherin.

00:23:21: Was bringt dir das jetzt außer?

00:23:23: Außerklaren, dass ist einfach auch ein Netzwerktreffer und Netzwerke früher kommen mit dem Wort Netzwerk nichts anfangen aber mittlerweile ist es unheimlich wichtig.

00:23:35: Und was muss Gastronomie heute leisten, damit sie noch überleben kann aus deiner Sicht?

00:23:40: Also

00:23:40: Gastronomie in sich ist schon einfach die klassische Gastronomie schwierig.

00:23:46: Also ich sehe das jetzt auch gerade bei uns mit den verschiedenen Standorte, wie zum Beispiel die Heimatküche.

00:23:52: Das ist ja eine sehr konventionelle oberschwebische Region wo kein Essen mehr kostet dafür achtzehn Euro ein Schnitzel mit Spätzle, Pommes und Salat maximal siebzehn euro.

00:24:10: Wir in der Heimatköche Verlangen ohne Salat?

00:24:13: Zweiundzwanzig Euro, weil wir Bioqualitäten haben.

00:24:16: Und ich glaube einfach es muss sich jeder abheben mit seinen Stärken die muss er einfach aufbauen und da einfach das Beste draus machen.

00:24:25: Ich glaube so können wir einfach gewinnen sei's mit Katering dazu, mit Hotel und sonstige.

00:24:30: Wir sind jetzt aber auch noch mit Schulesser eingestiegen.

00:24:33: ja

00:24:34: Jetzt muss man wissen Die Heimatküche in Riedling-Bechingen hat hundert Ein Bohner, ein bisschen mehr glaube ich.

00:24:42: Und das sind die Achtzig?

00:24:45: Ich weiß gerade nicht, wer schwanger ist auf der Sofe

00:24:47: und da sind die achtzig Plätze denn dort.

00:24:49: Ja!

00:24:49: Und hundertsitzplätze aussahen.

00:24:51: Wie könnt ihr euch da halten?

00:24:53: Erstens durch Bio habe mir auch hier unseren Name geschafft.

00:24:58: mein Vater war bekannt als Pauschalwort.

00:25:01: Überall war der bekannt, alle vom Skifahrer sind.

00:25:03: Mein Vater hat abgerechnet ein Schnitzel, Spätsi, zehn, zwölf Euro, fertig!

00:25:08: Ja klar mit dem kannst du heute nicht mehr leben da haben wir auch drauf zahlt.

00:25:11: zum Schluss ganz klar weil man immer mehr Mitarbeiter braucht.

00:25:15: Ich habe hier hundertprozent Bio gemacht kann einfach dann der Wirtschaft den ganz anderen Charme geben und ich komme da ganz gut raus bin aber auch für die Stammgäste vom Ort sagen immer die eingeborenen, weil ich am Sonntagabend um acht Uhr zumache.

00:25:32: Komedi um acht und müssen dann ihre drei vier Bier bis um elf drungen haben.

00:25:38: Ja manchmal sind es zehn, manchmal sind zwei auch eine Herausforderung.

00:25:43: Ich dachte zehn Bier

00:25:44: noch zehn Gäste.

00:25:47: Lustige Abend den Becher.

00:25:51: Und helft dir da so Bodenständige, die heimatliche Küche?

00:25:56: Das ist glaube ich ein bisschen schnörgelos in Wächingen.

00:25:59: Ja das haben wir da schon... Da gibt es Rinderbäckle, da gibt's einen Sauberbruderolade aber auch viel vegetarische Gerichte natürlich große Salatkarte.

00:26:08: jetzt kommt ab diese Woche dann eine Halbschkarte und so muss ich da schon auch attraktiv bleiben weil ich da sehr viele Stammgäste habe von der Region.

00:26:18: Du hast ja vorher gesagt du musst dir selber einmal zwei drei Tage raus immer wieder Oder hast du auch ein tägliches Ritual, also wie bereitet mich so auf so einen umfangreichen Tag vor?

00:26:28: Also ich bin grad mit mir selber nicht zufrieden weil ich bin früher oder das war mal viertel halbe Jahr oft dreimal in der Woche zum Laufen gegangen und es hat mir unheimlich gut getan.

00:26:40: Da kann ich kennen meinem Lieber Gott und mit mir mein Leben sortieren.

00:26:44: was kommt heute auf mich zu und so weiter und so fort und zurzeit habe ich einfach gerade ein Loch dass ich einfach morgens nicht rauskomme.

00:26:52: Vielleicht musst du dann doch mal früher zumachen als Gaststätte und Ordenslaufer.

00:26:57: Das

00:26:57: hat mit dem nichts zu tun, das ist eine Bequemlichkeit und fertig!

00:27:01: Also da kriegst Du die Koffe hundertprozentig.

00:27:04: Wer Dich kennt, der weiß das.

00:27:06: Über die Zukunft braucht man ja eigentlich fast nicht mehr Sprechen.

00:27:08: Die ist schon bei den Bubern aber es gibt ja Enkel.

00:27:13: Du hast gerade gesagt von Daniel, ne?

00:27:14: Die älte Schischt zwanzig.

00:27:16: Wurzwanzig im Arzt genau!

00:27:17: Gibt

00:27:18: es denn da auch schon gastronomische Ambitionen?

00:27:20: wieviel Enkel hast du in dem Ganzen?

00:27:21: Wir

00:27:21: haben insgesamt elf Enkelkinder zwischen mal dreiviertel Jahr und Jahr.

00:27:26: neunzehneinhalb ist Johanna also vom Daniel der Jüngste.

00:27:31: Der ist fünfzehn so der lauft in die gastronomieische Gastgeber Richtung.

00:27:37: Der schwetzt mit jedem Und der hat für jeden ein offenes Ohr und weiß überall noch was dazu.

00:27:44: Also...

00:27:45: Schauen wir mal, aber fünfzehn ist er!

00:27:47: Okay?

00:27:48: Und von den anderen?

00:27:50: Ja, weil ich die Johanna jetzt studiert, die war ein Jahr in Peru.

00:27:54: Die studiert jetzt internationales Sozialwesen in Ludwigsburg unter Julius Delland-Forschtwerter, das finde ich ganz toll.

00:28:03: Einfach bodenständig was schaffen.

00:28:06: Und wie gesagt, der Jonathan ist fünfzehnt.

00:28:09: Aber der hat am ersten aktuell die Kleine zwischen acht und runterwärts, die anderen acht Stück.

00:28:17: Oder du heisst zwischen sechs bis dreivierteljahr?

00:28:22: Da kann man noch gar nicht sagen!

00:28:25: Und liebe Inge hast du dir ein Datum gesetzt?

00:28:28: oder wie geht es denn?

00:28:29: Du wirst ja nie aufhören, oder?

00:28:31: Nein.

00:28:32: Ich werde mir vielleicht immer etwas mehr freinaumen... Ich liebe mein Leben und mein Leben ist so bunt.

00:28:40: Und das genieße ich auch, und das male ich auch immer an und unterstrecke es noch ein bisschen.

00:28:46: Sehr schön!

00:28:48: Jetzt haben wir für dich nur ein paar Halbsätze überlegt die wir dir abwechselnd in den Mund legen wollen.

00:28:54: Du kannst sie gerne ergänzen.

00:28:56: können wir mal starten?

00:28:57: Ja

00:28:58: meine Gäste am Stammtisch sind mir wichtig weil...

00:29:03: Weil sie einfach Heimat bedeutet.

00:29:05: Weil sie vom Ort kommen, weil das mir wichtig ist, dass man das Kultur gut zu pflegen hat!

00:29:11: Und in der Schule müsste mehr über Ernährung vermittelt werden?

00:29:15: Weil gesunde Ernährungen weg von Glutamat, weg von Fertigprodukten, weil es unheimlich wichtig ist für Körpergeist und Seele.

00:29:25: Meine erfolgreichen Jungs nerven mich manchmal,

00:29:29: Sehen wir mit ihren neuen Ideen auf den Keks gegangen, wie der neue Programm ein neuer Mist wieder alles neu umgestellt wird.

00:29:37: Das regt mich manchmal auf!

00:29:40: Und Familie ist bei uns die Basis für den Erfolg?

00:29:43: Weil

00:29:45: man unheimlicher Zusammenhalt hängt, weil das einfach so ist...

00:29:53: Die Schwebische Alb ist von der Ausdehnung riesig und hat ungefähr dreimal die Fläche des Saarlands.

00:29:59: Wo möchtest du denn unbedingt mal hin und warum?

00:30:03: Einfach ein bisschen länger dort verweilen, vielleicht auch.

00:30:05: Auf

00:30:05: der schwäbischen Alpe.

00:30:08: Das kann ich jetzt nicht sagen... Also da wo es einen guten Wein gibt, da bin ich gern!

00:30:12: Es wird schwer auf der Alpe, dann höchstens noch Richtung Neufe oder

00:30:15: so.

00:30:15: Jaa, der mag ja da!

00:30:19: Also ich werde dann in einer schönen Weingegentafilme sehr wohl.

00:30:23: Gut, ein Mast oder ein veredelter Mast?

00:30:26: Brauch hier da

00:30:30: Ja.

00:30:31: Eigentlich sind wir schon fast am Ende, das ist schon wirklich so schnell verbeigangend und hat dankiert.

00:30:37: Also ich mir danke dir ganz herzlich fürs Gespräch.

00:30:40: War wirklich erfrischend und wunderschön!

00:30:42: Vielen Dank dass du uns besucht hast und in der Folge dabei bist.

00:30:46: Vielen Dank, dass ihr dabei seid.

00:30:48: Auch für deine ganze Offenheit.

00:30:50: vielen Dank

00:30:52: Liebe Hörerinnen und Hörern.

00:30:53: auch ihnen danken wir Dass sie dabei waren, dass Sie zugehört haben und sicher auch was mitnehmen aus dieser Folge.

00:31:00: Vielen Dank!

00:31:02: Die nächste Folge von SAGPLOS der Schwebische Alp-Podcast ist am Freitag in zwei Wochen auf allen gängigen Plattformen abrufbar.

00:31:10: Schalten Sie ein.

00:31:11: Unser Gast ist Markus Elinger Ranger im Naturpark Oberedonao.

00:31:16: Wir freuen uns wenn Sie wieder reinhören.

00:31:42: Einhundert Prozent Alp.

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