Heiner Beck
Shownotes
Warum gilt Heiner Beck vielen als Getreide-Pionier der Schwäbischen Alb – und weshalb gäbe es ohne ihn auf der Alb vielleicht keinen Dinkel mehr?
Außerdem geht es um
Die Anfänge im Betrieb, eine erste Freundin mit Weizenallergie, die Rückkehr des Dinkels auf die Felder der Alb 1991 und den Weg vom kleinen Familienbetrieb zum modernen Alb-Unternehmen
Radikale Regionalität als Prinzip: seit 2001 nutzt er ausschließlich Getreide von der Alb, seit 2011 komplett Bio. Verarbeitet wird es unter anderem in der Mühle in Römerstein-Böhringen, in der Stelzenmühle Bad Wurzach. An seiner Seite sind mehr als 40 Landwirtinnen und Landwirten, die ihm auch Milch, Quark, Eier und Obst liefern
Handschlag statt Vertrag: faire Preise, gemeinsames Kalkulieren mit den Landwirten,Vertrauen in Zeiten steigender Kosten und ein klares Plädoyer für Qualität statt Subventionen in der Landwirtschaft
Mitarbeitende als Säulen seines Betriebs: Menschen, die seit über 40 Jahren im Betrieb sind, Projekte für den Nachwuchs und das Gefühl, gemeinsam eine Bäckerfamilie zu sein
Forschung trifft Backstube: Backmarathons mit Professor Friedrich Longin von der Universität Hohenheim, bei denen Getreidesorten getestet werden
Online-Shop und Brotpakete: von „einem Paket pro Woche“ zum Rettungsanker in der Corona-Zeit mit bis zur vierstelligen Zahl an Paketen täglich. Stollen und Spezialitäten werden für Kundinnen und Kunden in ganz Deutschland und Österreich verschickt.
H-Albzeit an der A8: genussreiches Schaufenster der Alb bei Merklingen. Schwäbische Gastronomie in einer Markthalle mit Bäckerei, Metzgerei und regionalen Produkten. Ein Ort, an dem sich Reisende bewusst Zeit nehmen
Wimsener Höhlenstollen: Der Weihnachtsstollen wird bei Hayingen in Deutschlands einziger befahrbarer Schauhöhle bei konstanter Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit gelagert – ein limitierte Jahrgangsstollen mit besonderer Geschichte. Nimmt man alle Sorten zusammen, stellt „BeckaBeck“ heute mehr als 20 Tonnen davon im Jahr her.
Familienleben und Nachfolge: drei Töchter, ein Schwiegersohn, Enkelkinder, ein „Ministeramt“ für den Seniorchef – und der Plan, Spuren zu hinterlassen, ohne bis 80 in der Backstube zu stehen
Lieblingsorte und „weiße Flecken“: Cabrio-Touren, Donaubergland, Heidenheimer Alb – unterwegs zwischen ruhigen Ecken, lebhaften Städten und mit der Überzeugung, dass selbst ein 100-Prozent-Älbler seine Alb nie ganz entdecken kann
Gäste:Heinrich „Heiner“ Beck, Bäckermeister, Dinkel- und Bio-Pionier, Genussbotschafter und„100 Prozent Älbler“ aus Römerstein-Böhringen
Moderation: Iris Goldack, Reutlinger General-Anzeiger / Magazin Alblust
Walter Knittel, Donaubergland Tourismus GmbH / Schwäbische Alb Tourismus
Links:
Schwäbische Alb Tourismusverband: https://www.schwaebischealb.de
Magazin Alblust: https://www.alblust.de
Donaubergland Tourismus https://www.donaubergland.de
Bäcker Beck / Online-Shop: Informationen zu Filialen, Backstubenführungen, Brotpaketen,Stollen und Spezialitäten: https://beckabeck.de/
Redaktionelle Mitwirkung: Claudia List, Magazin Alblust
Aufnahme und Bearbeitung: Martin Schmidt, https://www.audiospezialist.de
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